#69 Wie Antizionisten Die Linke übernehmen
„Man sei der erste antizionistische Landesverband“, verkünden junge Linken-Politiker aus Niedersachsen stolz auf Instagram. In einem umstrittenen Antrag hatten sich die israelfeindlichen Kräfte auf dem Landesparteitag durchgesetzt. Seitdem heißt es offiziell: „Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab.“
Warum selbst diese entschärfte Formulierung antisemitische Tendenzen hat, Die Linke auch bundesweit mehr und mehr von antizionistischen Kräften übernommen wird und warum das für die Partei am Ende zu einem großen Problem werden könnte – darum geht es in Folge 69 von Unbehagen (ehemals Rechtsgerichtet).
Außerdem: Gerrit entwirft seine eigene Theorie zur Dialektik der Antisemitismusbegriffsentwertung, und Sven erklärt noch einmal die Basics, warum Antizionismus oft in Antisemitismus umschlägt.
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