Rechtsgerichtet - Der Podcast über Rechtsextremismus in Deutschland

Rechtsgerichtet - Der Podcast über Rechtsextremismus in Deutschland

Der Podcast über Rechtsextremismus in Deutschland

#67 Der Krieg gegen den Iran und die antiimperialistische Querfront

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Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat klargemacht: Linke Solidarität mit dem iranischen Volk gibt es erst, wenn der Westen sich einmischt. Einschlägige Akteure, die jetzt laut sind, waren bemerkenswert leise, als die Mullahs zehntausende Regimekritiker auf den Straßen und in Gefängnissen gefoltert und ermordet haben. Warum das so ist, wo die linke Faszination für das iranische Terrorregime herkommt und warum man sich da mit den Rechten plötzlich ziemlich einig ist, darum geht es in Folge 67 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Gerrit zitiert King of Queens und Sven macht eine aufregende Ankündigung.

#66 Zwischen Sellner und Kaiser: Aktuelle Metapolitik der (neuen) Rechten

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Die Neue Rechte will nicht nur Wahlen gewinnen, sondern auch die Köpfe der Deutschen. Stichwort: Kulturelle Hegemonie. In ihren Strategien berufen sich die Akteure ausgerechnet auf den kommunistischen Denker Antonio Gramsci. Das vielbesprochene Buch vom neurechten Aktivisten Benedikt Kaiser „Der Hegemonie entgegen: Gramsci, Metapolitik und Neue Rechte“ hat in diesem Zusammenhang kürzlich für Aufsehen gesorgt. Können die Rechten Debatten wirklich besser beeinflussen als Linke, wie neu ist das, was Kaiser schreibt, innerhalb der Neuen Rechten wirklich, und worin unterscheiden sich seine Theorien zum Aktionismus von Ex-IB-Chef Martin Sellner, darum geht es in Folge 66 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Gerrit spricht plötzlich italienisch und Sven ist beeindruckt.

#65 Linke gegen Linke in Leipzig

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Am 17.01. sollte es in Leipzig zum Showdown kommen: „Antideutsche“ gegen „Antiimps“. Linke gegen Linke – und alles wegen Israel.
Deutschlandweit befürchteten Medien und Behörden gewaltsame Ausschreitungen, und Rechte haben sich hämisch gefreut. Passiert ist am Ende wenig, und wirklich verstanden, warum Linke gegen Linke demonstrieren, hatten die wenigsten.
Zum Glück gibt es ja uns.
Was genau in Leipzig passiert ist, warum die israelsolidarische Linke vor allem im Osten besonders stark ist und warum auch Antideutsche die Antideutschen in Connewitz kritisieren – darum geht es in Folge 65 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Gerrit findet es albern, wenn Linke die „wahren Linken“ sein wollen, und Sven macht seinem Job alle Ehre und gibt uns den historischen Rundumschlag.

#64 Die krude Ideologie der neuen Vulkangruppe

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Am frühen Morgen des 3. Januars gehen in weiten Teilen von Berlin die Lichter aus. Tausende Haushalte sind ohne Strom. Der Grund: Unbekannte hatten einen Anschlag auf das Stromnetz verübt. Schnell bekennt sich eine oder die sogenannte Vulkangruppe zu der Aktion. Seitdem sind unzählige weitere Bekennerschreiben aufgetaucht. Manche scheinen authentisch, viele nicht. Wer ist diese Vulkangruppe, wie viele davon gibt es eigentlich und was sagen die ganzen Bekennerschreiben über die Ideologie der Gruppe aus? Darum geht es in Folge 64 von Rechtsgerichtet.
Außerdem: Sven will den Anarchismus gegen die Vulkangruppe verteidigen und Gerrit den orthodoxen Marxismus. Verrückte Zeiten.

#63 Warum Menschen in Sachsen-Anhalt eine Revolution wollen (von rechts)

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Ein Drittel der Sachsen-Anhalter will laut einer Umfrage eine Revolution. Der Sachsen-Anhalt-Monitor 2025 zeigt eine demokratische Verunsicherung im Land. Warum die Menschen immer autoritärer werden, obwohl sie eigentlich mit ihrem Leben zufrieden sind, welche Rolle der Konflikt mit Russland dabei spielt und wie die AfD davon natürlich profitiert, darum geht es in Folge 63 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

#62 Die neue AfD-Jugend und ihr Vorfeld: ein dialektisches Mosaik

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In Gießen hat die AfD ihre neue Jugendorganisation gegründet. Ab jetzt muss jeder, der in der „Generation Deutschland“ mitmachen will, unter 36 sein und Mitglied der Mutterpartei sein.
Ob sich die Jugend der AfD dadurch deradikalisiert hat, welche Rolle das neurechte Vorfeld in Zukunft spielen wird und was Götz Kubitschek in Gießen gemacht hat – darum geht es in Folge 62 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Gerrit war vor Ort und hat ein bisschen Parteitag-Nerd-Wissen, und Sven glänzt mit seinem Wissen über Burschenschaften.

#61 „Generation Deutschland“ – Radikale Professionalisierung der AfD-Jugend

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Ein Name steht schon und auch ein Wunschvorsitzender ist aufgestellt. Der Brandenburger Jean-Pascal Hohm soll die neue Jugendorganisation der AfD leiten. Am Samstag wird über beides im hessischen Gießen auf dem Gründungsparteitag der „Generation Deutschland“ abgestimmt. Bis zu 50 Tausend Gegendemonstranten werden erwartet. Was von der Neugründung zu halten ist, was man schon über die neue Satzung der neuen Organisation weiß und vor allem, wie radikal dieser Jean-Pascal Hohm wirklich ist. Darum geht es in Folge 61 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Sven und Gerrit entpuppen sich als Modeexperten für die politischen Ränder und außerdem haben wir die 100 Tausend Downloads geknackt. Danke dafür xoxo

#60 Warum neue Rechte plötzlich für die Brandmauer sind

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Plötzlich verkündet der neurechte Medienaktivist Shlomo Finkelstein, dass die AfD die Brandmauer weiterhin braucht. Sie einzureißen, würde der Bewegung schaden, erklärt er im Gespräch mit Götz Kubitschek. Die Union hingegen hat auf einer Klausurtagung einmal mehr bestätigt, dass sie nicht mit der AfD zusammenarbeiten wird. Trotzdem wagt sie jetzt eine neue Strategie im Umgang mit der Rechtsaußen-Partei. Wie genau diese Strategie aussieht, ob sie etwas bringen kann und wie das alles zu Shlomo Finkelsteins Sehnsucht nach der Brandmauer passt, besprechen wir in Folge 60 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Sven ist Johann-Wadephul-Fan, und Gerrit will Streit in der AfD provozieren

#59 Wann linke Erzählungen antisemitisch werden - und wann nicht

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Dass linkes Denken anfällig für Antisemitismus ist, hat nicht erst der 7. Oktober bewiesen. Doch woher kommt diese Anfälligkeit, und sind Theorien wie Antiimperialismus und Postkolonialismus per se antisemitisch? In Folge 59 von Rechtsgerichtet geht es um die Gefahr antisemitischer Denkmuster in linken Ideologien, warum beide oft strukturelle Ähnlichkeiten aufweisen und wann sie antisemitisch sind – und wann eben nicht.

Außerdem: Sven will über das Stadtbild reden, und Gerrit über linke Kneipen in Neukölln.

#58 Die Linke und der 7. Oktober: Zwei Jahre Radikalisierung

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Der 7. Oktober sei ein „Leuchtfeuer der revolutionären Hoffnung“ gewesen. So stand es in einem Demo-Aufruf – ausgerechnet für den 7. Oktober in Berlin. Die Gruppen, die ihn verbreitet haben, waren linke, studentische und vor allem postkoloniale Akteure. Wie kann es sein, dass zwei Jahre nach dem größten Massaker an Juden seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ausgerechnet linke Gruppen die Täter dieses Massakers explizit feiern? Wo kommt diese Radikalisierung her, und was hat das Ganze mit Antisemitismus zu tun?
Darum geht es in Folge 58 von „Rechtsgerichtet“.

Außerdem: Sven spannt den großen Bogen in die 68er, und Gerrit ist richtig investigativ unterwegs.

Über diesen Podcast

Alles Nazis außer Mutti - müsste das nicht Neonazis heißen? Die Journalisten Sven Peter und Gerrit Seebald sprechen in ihrem Podcast "Rechtsgerichtet" über Rechtsextremismus in Deutschland. Jeden zweiten Mittwoch gibt es eine neue Folge. Fakten, Hintergründe und viel Meinung. Manchmal wird sogar gelacht.

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von und mit Gerrit Seebald & Sven Peter

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