unbehagen – Zwischen Identität und Ideologie

unbehagen – Zwischen Identität und Ideologie

Der Podcast über Rechtsextremismus in Deutschland

#79 Höcke vs. Siegmund mitten im Wahlkampf?

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In Sachsen-Anhalt ist der Wahlkampf längst in die heiße Phase eingetreten. Und Ulrich Siegmund könnte es schaffen, der erste Ministerpräsident der AfD zu werden. Doch sogar einer aus den eigenen Reihen scheint nicht begeistert von dieser Vorstellung zu sein: der Thüringer Landeschef Björn Höcke. Ob Höcke tatsächlich etwas gegen den Erfolg Ulrich Siegmunds hat, was dafür spricht und was dagegen und warum die AfD sich mittlerweile nur noch selber schlagen kann, darum geht es in Folge 79 von Unbehagen (ehemals Rechtsgerichtet).

Außerdem: Gerrit konnte Ulrich Siegmund hautnah beim Wahlkampf begleiten und Sven will immer unbedingt alles zusammenfassen.

#78 Nach CSD-Anschlag: Ist Islamismus eine „rechte Ideologie“?

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Nach dem islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD waren sich weite Teile der Linken schnell einig, dass das erstens nichts mit dem Islam zu tun hätte, das alles zweitens nicht instrumentalisiert werden dürfe und drittens die größte Gefahr immer noch von rechts kommen würde. Letzteres funktioniert besonders gut, weil man Islamismus kurzerhand als rechte Ideologie umdeutet. Warum das alles Quatsch ist, wie Teile der Linken so verzweifelt versuchen, ihr inkonsequentes Weltbild aufrechtzuerhalten, und warum Islamismus zwar keine rechte Ideologie ist, Rechte von ihm aber vielleicht profitieren, darum geht es in Folge 78 von Unbehagen – einem ideologiekritischen Podcast.

Außerdem: Gerrit ist sehr sauer und Sven erkennt seine alten Helden nicht mehr.

#77 Alles, was ihr zum Danger-Dan-Gate wissen müsst

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Das ZDF entscheidet: Die Sendung „Die Anstalt“ darf einen Auftritt von Danger Dan und Igor Levit nicht ausstrahlen. Der Grund: Der präsentierte Song "keine Angst" würde zu „illegalen Aktionen und Gewalt“ im Kampf gegen Rechtsextremismus aufrufen, und mit den Richtlinien des ZDF sei das nicht vereinbar.

Ist das berechtigt oder schon Cancel Culture? Wen will der Song eigentlich erreichen? Warum Meinungsfreiheit am Ende natürlich immer nur die Freiheit der eigenen Meinung ist und warum der Song aus ganz anderen Gründen problematisch ist – darum geht es in Folge 77 von Unbehagen. Einem ideologiekritischen Podcast.

Außerdem: Gerrit verteidigt die Polizei und Sven ist gelangweilt.

#76 Das Desaster von Erfurt: Rechte Politiker und linke Antisemiten

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Die AfD hält in Erfurt einen Parteitag ab. Während in der Halle Alice Weidel ihre Macht in der Partei zementiert, verpassen die Demonstranten draußen die AfD-Delegierten und verprügeln stattdessen Journalisten und bedrängen israelsolidarische Linke. Wie Alice Weidel im internen Machtkampf Tino Chrupalla abgesägt hat, wie es bei der AfD weitergehen könnte und warum die Linken vor der Halle ihren Antisemitismus einfach nicht hinter sich lassen können, darum geht es in Folge 76 von Unbehagen, einem ideologiekritischen Podcast.

Außerdem: Gerrit war in der Halle vor Ort und Sven kennt Erfurt auch ziemlich gut.

#75 Höcke und seine rechten Antiimperialisten

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Wessis sind deutsch sprechende Amerikaner und Ossis die letzten richtigen Deutschen. Mit dieser Behauptung hat der Westdeutsche Björn Höcke vor Kurzem für Aufsehen in den Medien und einen Aufschrei in seiner AfD gesorgt. Dabei war der klassische Antiamerikanismus in Deutschland schon immer Teil moderner rechter Ideologie. Doch was ist dran an Höckes Aussage? Welche Rolle spielt der Aufschrei innerhalb der AfD? Und warum ignorieren Linke so gerne rechten Antiamerikanismus? Darum geht es in Folge 75 von Unbehagen – einem ideologiekritischen Podcast.

Außerdem: Gerrit ist ein schlechter Lokalpatriot, und Sven beschäftigt sich mit der Empirie hinter Höckes Aussage.

#74 Das Ende der deutschen Staatsräson

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Deutschland verliert die Wahl um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Schuld daran sei auch die Israel-Solidarität, verkünden vermeintliche Völkerrechtsexperten, SPD-Politiker und nicht zuletzt der deutsche Außenminister. Man ist mehr und mehr unzufrieden mit der ungeliebten, selbst auferlegten „Zwangssolidarität“ und nutzt deshalb jede Gelegenheit, sich von ihr zu befreien. Warum diese unheilvolle Entwicklung die unausweichliche Konsequenz der staatlich verordneten Erinnerungspolitik ist, wie Deutschland es schafft, sich dieser mit moralischer Überheblichkeit zu entledigen, und was das für Juden in Deutschland bedeutet, darum geht es in Folge 74 von Unbehagen, einem ideologiekritischen Podcast.

Außerdem: Sven ist (mal wieder) krank und Gerrit besessen.

#73 Israel- und Palästinasolidarität – wer cancelt eigentlich wen?

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DJs werden ausgeladen, Vorträge abgesagt. Wer sich deutlich und prominent proisraelisch, aber auch propalästinensisch äußert, läuft Gefahr, „gecancelt“ zu werden. Das heißt: Beide Seiten machen gerne das Gleiche, was sie der anderen Seite vorwerfen. Doch was ist dieses „Canceln“ eigentlich? Warum halten es immer weniger Menschen aus, andere Meinungen zu akzeptieren? Und muss man wirklich alle Meinungen akzeptieren? Darum geht es in Folge 73 von Unbehagen (ehemals Rechtsgerichtet), einem ideologiekritischen Podcast.
Außerdem: Gerrit ist müde und Sven jetzt DITIB-Experte.

#72 Die Rückkehr der K-Gruppen – Beef in der Bubble

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Die K-Gruppen sind zurück. Immer häufiger prägen wieder rote Schlauchschals und starre Formationen linksextreme Demonstrationen. Das Autoritäre hat also wieder Einzug in die Szene gehalten. Wie konnte es so weit kommen, was hat der 7. Oktober damit zu tun, und wer ist eigentlich die antiautoritäre Linke, wenn das die autoritäre ist? Darum geht es in Folge 72 von unbehagen, einem ideologiekritischen Podcast.

Außerdem: Gerrit erklärt, was Ikkimel und die Poplinke damit zu tun haben, und Sven kennt einfach namhafte linke Influencer nicht, was für ihn spricht.

#71 Zurück zur Natur: Deutschland und seine Liebe zu einem Wal

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Seit über einem Monat liegt ein gestrandeter Wal vor der Ostseeküste und Deutschland dreht durch: Demos werden organisiert, das Internet mit theatralischen KI-Videos geflutet, und Rechte mischen natürlich auch mit. Warum das die Menschen so emotionalisiert, es zu einfach ist, sich darüber einfach lustig zu machen, und welche Rolle das Unbehagen der Menschen mit der Moderne und der beherrschten Natur dabei spielen, darum geht es in Folge 71 von Unbehagen – einem ideologiekritischen Podcast (ehemals Rechtsgerichtet).

Außerdem: Gerrit ist auch genervt von linken Influencern, die sich für besonders schlau halten, und Sven ist fassungslos, dass wir eine Folge über Timmy den Wal machen.

#70 Auf einen Aperol mit der AfD: Ländliche Raumnahme und das Dilemma der Selbstverharmlosung

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AfD-Kneipen in jedem Dorf. Dämmerschoppen, Bratwurst und Bier oder Aperol-Abende für die Jugend. In der AfD kursiert ein Strategiepapier. Das Ziel: die stärkste Kraft auf dem Land werden. Dafür sollen Ortsverbände Immobilien kaufen und zu ungezwungenen Treffpunkten für die Menschen vor Ort umfunktionieren.
Das Ganze erinnert an Strategien, die Neonazis und Rechtsextreme seit Jahren mehr oder weniger erfolgreich anwenden. Ob das klappen kann, wo das Konzept herkommt, was Götz Kubitschek damit zu tun hat und warum diese „Selbstverharmlosung“ für die AfD auch zur Gefahr werden könnte – darum geht es in Folge 70 von Unbehagen (ehemals Rechtsgerichtet), dem ideologiekritischen Podcast in Deutschland.

Außerdem beantwortet Sven die Frage, ob er auf einen Aperol mal bei der AfD vorbeischauen würde, und Gerrit erzählt aus seinem Skiurlaub.

Über diesen Podcast

Die Menschen fühlen ein Unbehagen mit der verwalteten Welt. Und wir verspüren ein Unbehagen, was die Menschen aus diesem Unbehagen machen: den Rückzug in Identität, Ideologie und Extremismus. Das berechtigte Gefühl, dass etwas nicht stimmt, führt zu unberechtigten Schlussfolgerungen. Ideologien werden zur sakralen Welterklärung, weil nichts mehr heilig ist. Und wir wollen all das entzaubern: unbehagen – ein Podcast zwischen Identität und Ideologie

von und mit Gerrit Seebald & Sven Peter

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