unbehagen – Zwischen Identität und Ideologie

unbehagen – Zwischen Identität und Ideologie

Der Podcast über Rechtsextremismus in Deutschland

#43 Ist die Brandmauer wirklich gefallen?

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Die Union bringt einen Antrag gemeinsam mit Stimmen der AfD durch den Bundestag – ein Gesetzesentwurf scheitert allerdings. Ist die so oft beschworene Brandmauer zur AfD damit gefallen? Wird die CDU in Zukunft mit der AfD zusammenarbeiten, und wer profitiert von dieser Woche voller Wahnsinn im Bundestag? Darum geht es in Folge 43 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Sven und Gerrit streiten darüber, wer am Ende profitiert, wenn Migration wieder das wichtigste Thema vor der Bundestagswahl wird, und sind sich dann doch wieder einig, dass niemand ein funktionierendes Rezept gegen den Höhenflug der AfD hat.“

#42 Musk-Gespräch und Parteitagsrede: Die große Alice-Weidel-Week

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Im Gespräch mit Elon Musk wird Hitler kurzerhand zum Kommunisten und auf dem AfD-Parteitag ist Remigration plötzlich kein Tabuthema mehr. Warum AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel überraschend deutlich nach rechts gerückt ist, welche Rolle die Reform der Jungen Alternative dabei spielt und warum die AfD gerade scheinbar nicht zu stoppen ist – darum geht es in Folge 42 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Gerrit erzählt, was Maximilian Krah mit Andrew Tate vorhat, und Sven hat ein Problem mit den angekündigten TV-Duellen.

#41: Weg mit der JA und raus aus der EU – Die AfD im Wahlkampfmodus

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Die Jugendorganisation auflösen und aus der EU austreten: Die AfD steigt in den Wahlkampf ein und sorgt erst einmal für Schlagzeilen. Was dahintersteckt, warum das geplante Ende der Jungen Alternative zum Problem für die Partei werden könnte und welche Strategie die AfD im Wahlkampf fährt – darum geht es in Folge 41 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Mit welchen Tricks die AfD versucht, die CDU zu provozieren, und warum das perfekt in ihre Strategie passt.

#40 Autoritarismus-Studie: Warum AfD-Wähler plötzlich postkolonial denken

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Die diesjährige Leipziger Autoritarismus-Studie bringt bemerkenswerte Ergebnisse ans Licht: Vor allem bei AfD-Wählern ist ein postkolonial geprägter Antisemitismus weit verbreitet. Warum Rechte plötzlich eine linke Ideologie vertreten und warum das eigentlich gar nicht so überraschend ist, darum geht es in Folge 40 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Warum sich Ost und West in Sachen Ausländerfeindlichkeit wieder annähern und welche Rolle Antifeminismus im autoritären Denken spielt.

#39 Die Judenjagd von Amsterdam: Antisemitismusrelativierung von links

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Nach einem Fußballspiel werden Israelis durch Amsterdam gejagt. Menschen betonen flehend, dass sie keine Juden seien, damit die Angreifer von ihnen ablassen. Vermummte Männer kontrollieren die Pässe von Passanten, um festzustellen, ob sie Israelis sind. All das gibt es auf Video. All das ist bestätigt. Trotzdem hat es nicht lange gedauert, bis der Antisemitismus hinter diesen Taten relativiert, umgedeutet und am Ende geleugnet wurde.
Wie das sein kann, warum das vor allem bei linken Akteuren vorkommt und warum viele von ihnen Antisemitismus sowieso nicht mehr als Problem sehen, darum geht es in Folge 39 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Vielleicht habt ihr es gemerkt, wir sind zurück aus einer sehr verlängerten Sommerpause – ab jetzt wieder alle zwei Wochen.

#38 Rechtes Europa: Eine Schicksalswahl und ihre Folgen

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Mit knapp 16 Prozent wird die AfD in Deutschland zweitstärkste Kraft bei der Europawahl. In Österreich liefern sich gleich drei Parteien, darunter die FPÖ, einen Kampf um den Wahlsieg. In Frankreich gewinnt Le Pens rechter Rassemblement deutlich. Ist Europa also nach rechts gerückt, warum wählen vor allem junge Menschen die AfD und welche Rolle spielt Georgia Meloni aus Italien? Darum geht es in Folge 38 von Rechtsgerichtet.

#37 Reiche Rechte auf Sylt und antisemitische Studenten in Berlin

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Auf Sylt singen ein Haufen Yuppies eine rechtsradikale Parole auf einen Song von Gigi D’Agostino und in Berlin besetzen linke, antiisraelische Demonstranten ein Gebäude der HU und schmieren antisemitische Parolen an die Wände. Was war da los in der letzten Woche in Deutschland und was ist los mit den jungen Menschen? - Darum geht es in Folge 37 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Sven nimmt Sarah Connor in Schutz und Gerrit hat einen Ohrwurm (offensichtlich).

#36 Extremistische Jugend: Rechte und Islamisten auf TikTok

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Wählen ab 16. Das war mal eine Idee des linken Lagers, denn die Jugend sei eher progressiv. Damit ist es jetzt vorbei. Zwar dürfen bei der kommenden Wahl zum EU-Parlament auch in Deutschland das erste Mal junge Menschen ab 16 Jahren wählen, aber von der imaginierten Progressivität ist nicht mehr viel übrig. Das belegen mehrere aktuelle Studien.

Außerdem plagen sich Gerrit und Sven mit Erkältungen rum, die sogar Gerrit mal die Sprache verschlagen.

#35 Das Europawahlprogramm der AfD: Zwischen Radikalität und Pragmatismus

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"Diese EU muss sterben, damit das wahre Europa leben kann", verkündet Björn Höcke bei der AfD-Europawahlversammlung in Magdeburg und bedient sich dabei wieder einer Rhetorik, die an die Nazizeit erinnert. Außerdem mach er klar, was die AfD offiziell nicht aussprechen will: Die Partei schließt einen Austritt Deutschlands aus der Europäische Union nicht aus. Was der bedeuten würde und wie die AfD in ihrem Europawahlprogramm versucht bei der bürgerlichen Mitte anschlussfähig zu bleiben, gleichzeitig aber ihre rechtsradikalen Wähler nicht zu verschrecken, besprechen wir in Folge 35 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Gerrit grübelt über den richtigen Umgang mit der rechtspopulistischen Partei und Sven will Fragen einfach nicht beantworten.

#34 Dritte Halbzeit: Antisemitismus und Rechtsextremismus im Fußball

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In Sachsen-Anhalt ist ein Amateur-Fußballverein unterwandert von einem stadtbekannten Neonazi. Immer wieder kommt es zu Gewalt auf und neben dem Spielfeld. Trotzdem sind die Behörden machtlos. Der Grund: Keiner sagt was, alle haben Angst.
In Berlin wird ein jüdischer Club regelmäßig antisemitisch angefeindet. Die Verantwortlichen überlegen zwischenzeitlich den Spielbetrieb einzustellen. Auch hier trauen sich wenige zu sprechen, wer es tut muss ebenfalls Angst haben, bedroht und angefeindet zu werden.
Warum es im Fußball immer wieder zu extremistischer Gewalt kommt, wie die Behörden darauf reagieren und wie groß das Problem wirklich ist, darum geht es in Folge 34 von Rechtsgerichtet.

Außerdem: Gerrit mag den FC Bayern nicht, ärgert sich aber darüber und Sven ist und bleibt im Herzen einfach selber ein kleiner Fußball-Ultra.

Über diesen Podcast

Die Menschen fühlen ein Unbehagen mit der verwalteten Welt. Und wir verspüren ein Unbehagen, was die Menschen aus diesem Unbehagen machen: den Rückzug in Identität, Ideologie und Extremismus. Das berechtigte Gefühl, dass etwas nicht stimmt, führt zu unberechtigten Schlussfolgerungen. Ideologien werden zur sakralen Welterklärung, weil nichts mehr heilig ist. Und wir wollen all das entzaubern: unbehagen – ein Podcast zwischen Identität und Ideologie

von und mit Gerrit Seebald & Sven Peter

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